Protest gegen Kürzungen bei freien Schulen

Am 31. August 2011 demonstrierten bis zu 7.000 Schüler, Eltern und Lehrer in Potsdam gegen die vom Land Brandenburg geplanten Mittelkürzungen für freie Schulen. Das Land Brandenburg möchte an den freien Schulen sparen, obwohl sie im Vergleich mit öffentlichen Schulen schon jetzt nur 65% der Gelder bekommen: Grund- und Oberschulen sollen weitere 20 Prozent ihrer Einnahmen verlieren, Berufsfachschulen für Soziales 28 Prozent, der Aufbaulehrgang Sonderpädagogik sogar 37 Prozent.

Im Moment besuchen noch viele Kinder aus einkommensschwachen Familien freie Schulen. Wenn erst einmal das Schulgeld erhöht werden muss, werden die freien Schulen nur noch für Eliten eine Alternative sein. Viele Kinder im Autismusspektrum besuchen freie Schulen, nicht nur in Brandenburg. Freie Schulen sind meist aufgeschlossener, sich mit den Rahmenbedingungen um die Bedürfnissen der Kinder mit Autismus zu beschäftigen und in der Folge sich für diese auch zu öffnen. Von den 167 freien Schulen in Brandenburg sind 11 Förderschulen betroffen. Das Elternzentrum Berlin unterstützt den Protest der Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen Brandenburg und die Volksinitiative gegen die Kürzungen, die aktuell bereits 30.000 Unterschriften gesammelt hat und verfolgt aufmerksam die Entwicklungen dazu in Berlin.

Tausende demonstrieren in Potsdam gegen Kürzungen bei freien Schulen

 

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