PM “Runder Tisch Schulhelfer” 19.04.2010

Pressemitteilung des Elternzentrum Berlin e.V. zum „Runden Tisch Schulhelfer“

Berlin, 22. April 2010

19. April 2010 – Zweiter Runder Tisch der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung zur Schulhelferproblematik in Berlin fand wieder unter Beteiligung des Elternzentrums Berlin e.V. statt

Der zuständige Abteilungsleiter Erhard Laube sowie weitere Mitarbeiter der Senatsverwaltung für Bildung trafen sich am 19. April 2010 zur zweiten Sitzung des „Runden Tisches Schulhelfer“ gemeinsam mit Manfred Thunig und René Faccin vom Landeselternausschuss Berlin, unserer Vorsitzenden des Elternzentrums Berlin e.V. Sabine Behringer, dem Vorsitzenden der Landesvereinigung Selbsthilfe Herrn Eisel, der Schulleiterin der Erika-Mann-Grundschule Karin Babbe, Jens-Jürgen Saurin, dem Schulleiter der Adolf-Reichwein-Förderschule, Frau Weineck in Stellvertretung des Landesbehindertenbeauftragen, Frau Edigy-Fritz und Frau Boldt von der Schulaufsicht Reinickendorf.

Zentrale Themen dieses Runden Tisches waren die Vorstellung der Zwischenergebnisse des Controllings – einen abschließenden Bericht dazu soll es im Juni geben – und die Besprechung unserer erarbeiteten Vorschläge zur Änderung der bestehenden Verwaltungsvorschrift.

Wie bereits die erste Sitzung verlief auch diese wieder sehr konstruktiv und wir sind froh darüber, ein respektierter und konstruktiver Partner in dieser Runde zu sein. Unsere konkreten inhaltlichen Vorschläge sowie unsere aktive Mitarbeit an der Veränderung der Verwaltungsvorschrift Schule (VV 8– 2009) wurden während der Sitzung gelobt und gewürdigt.

Unsere Vorschläge zur Optimierung des Antragsverfahrens wurden ausgiebig diskutiert. Das Elternzentrum stellte die bedarfsgerechte Versorgung und die Aufhebung des gedeckelten Etats in den Vordergrund. Mit einer Aufhebung der Deckelung des Budgets ist vorerst wohl leider nicht zu rechnen. Die längerfristige Bewilligung für „klare Fälle“ wurde aber in Aussicht gestellt.

Wir hoffen nun, dass die von uns gemeinsam mit anderen Betroffenen erarbeiteten Vorschläge zu einer positiven Veränderung des Verfahrens führen werden.
Zu Beginn des nächsten Schuljahres wird sich zeigen, ob unsere Hinweise und Vorschläge umgesetzt werden und sich die Situation für die Betroffenen besser darstellt.

Es besteht Einvernehmen, dass beim dritten Treffen des Runden Tisches im Juni gemeinsam weiter an der Optimierung des Verfahrens gearbeitet wird.

Unsere zentrale Zielstellung ist es, dass Menschen mit Behinderung nicht aufgrund ihrer Behinderung benachteiligt werden.

Torsten Hansen, Vorstand
Im Auftrag des Elternzentrum Berlin e.V.


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