26.Themencafé [Pers Budget] Maerz 2012

Thema: Persönliches Budget und Autismus

Seit 2008 besteht ein Rechtsanspruch auf Leistungsgewährung in Form eines Persönlichen Budgets. Menschen mit Behinderung bzw. deren Personensorgeberechtigte oder gesetzliche Betreuer haben so die Möglichkeit, die finanziellen Mittel für gewährte Leistungen selbst zu verwalten und sich die für den persönlichen Hilfebedarf erforderlichen Leistungen einzukaufen. Hierdurch soll die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung gestärkt werden. Trotzdem nimmt nur ein kleiner Teil der Leistungsberechtigten das Persönliche Budget in Anspruch, da häufig das Wissen über die rechtlichen Grundlagen fehlt.
Wie beantrage ich ein Persönliches Budget? Ist es mit Mehrarbeit oder Entlastung verbunden? Welche Vorteile und Nachteile bringt es mit sich? Welche rechtlichen Konsequenzen hat das Persönliche Budget für den Mensch mit Behinderung bzw. dessen Eltern?
Unser Themencafé soll Antworten auf diese und viele andere Fragen geben.

Gäste des Themencafés:

  • zwei Mütter berichten über Ihre Erfahrungen
  • eine Beratungsstelle ist angefragt
  • … sowie verschiedene Gäste

Wann:
Mittwoch, den 07. März 2012 von 16:00-19:00 Uhr
Wir erbitten einen Unkostenbeitrag von 2,50 €

Ort:
SprengelHaus Sprengelstr. 15, 13353 Berlin
Stadtplan

Flyer (PDF 170KB)

 

Ein Gedanke zu „26.Themencafé [Pers Budget] Maerz 2012

  1. Torsten Hansen

    Es war wieder ein gut besuchtes und gelungenes Themencafé. Um die 30 am Thema “Persönliches Budget und Autismus” interessierte Gäste fanden sich in der Sprengelstraße ein, und lauschten den Ausführungen von Herrn Lang vom Berliner Assistenzverein e.V. und den eindrucksvollen Ausführungen der beiden Mütter Stephanie Loos und Sabine Hennig.
    Insbesondere die Berichte aus der Praxis und viele wichtige Tipps haben vielleicht dazu geführt, dass einige der Besucher nun über das Persönliche Budget für Ihre Kinder und Angehörigen nachdenken.
    Frau Loos konnte anhand ihrer konkreten Vorbereitung und durch die Präsentation der detaillierten Unterlagen sehr eindrucksvoll vermitteln, dass sich der doch erhebliche Aufwand auszahlen kann, aber auch dass alles nicht so einfach ist wie es klingt und man sich unbedingt vorbereiten sollte. Frau Hennig berichtete von den großen Strapazen, dem Aufwand und auch die unangenehme Art und Weise der Behörde im Umgang mit ihr und dem Budget für ihren Sohn.
    Die rege Diskussion war ein weiterer Beweis dafür, dass wir, das Elternzentrum Berlin e.V. wieder ein interessantes Thema auf der Tagesordnung hatten. Viele Fragen konnten von den Vortragenden beantwortet werden und sicherlich auch ein wenig mehr Klarheit in das doch noch neue Thema gebracht werden.
    Herzlichen Dank an unsere Referentinnen und unseren Referenten und großen Dank an die zahlreich erschienenen Gäste für Ihr Interesse.
    Bis zum nächsten Themencafé verbleibe ich mit den besten Grüßen!
    Torsten Hansen vom Elternzentrum Berlin e.V.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.
Dieser wird auf der Webseite veröffentlicht. Falls Sie uns aber eine Nachricht zukommen lassen wollen, so nutzen Sie bitte das Kontaktformular oder senden Sie eine E-Mail an info@elternzentrum-berlin.de"

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.